PSM-DOK gibt es hier nicht

Pflanzenschutz-Doku 2027 in Bayern

Das Werkzeug der Länder steht Betrieben in Bayern nicht zur Verfügung. Hektor geht in jedem Bundesland und bringt deine Schläge gleich mit.

ohne PSM-DOKHektor geht

Feldstücke direkt aus iBALIS

Hektor ist an iBALIS angebunden. Du gibst Betriebsnummer und Jahr ein, meldest dich auf der Seite des Landwirtschaftsministeriums an, und Hektor lädt deine Feldstücke mit Grenze und Größe. Dein iBALIS-Passwort bekommt Hektor dabei nie zu sehen. Wer lieber eine Datei nimmt, legt den ZIP-Export aus iBALIS ab.

iBALIS
Hektor
Weite Agrarlandschaft mit Feldern, Wiesen und einem Dorf aus der Luft

In drei Schritten startklar

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    Hektor einrichten

    Konto mit E-Mail anlegen und Betrieb anlegen. Das dauert zwei Minuten.

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    Feldstücke aus iBALIS laden

    Unter Schläge importieren Betriebsnummer und Jahr eingeben, bei iBALIS anmelden und die Feldstücke wählen. Kultur je Schlag eintragen, der EPPO-Code hängt daran.

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    Anwendung eintragen

    Schlag wählen, Mittel tippen. Zulassungsnummer und Wirkstoffe kommen aus dem BVL-Verzeichnis, Hektor prüft die Zulassung für die Kultur.

Zuständig ist der Pflanzenschutzdienst an der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Häufige Fragen

Wie kommen meine Feldstücke aus iBALIS in Hektor?
Direkt. Hektor ist über die offizielle Schnittstelle des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums an iBALIS angebunden. Du meldest dich auf der Anmeldeseite des Ministeriums an, nicht bei Hektor, und gibst Hektor damit für kurze Zeit Lesezugriff auf deine Feldstücke. Dein Passwort sieht Hektor nicht, gespeichert wird nur, was du als Schlag übernimmst.
Geht es auch ohne die Direktanbindung?
Ja. Exportiere in iBALIS unter Flächendatenexport alle Feldstücke als ZIP-Datei und lege sie in Hektor ab. Grenzen und Größe kommen genauso mit.
Kann ich PSM-DOK in Bayern nutzen?
Nein. Betriebe mit Standort in Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg und Thüringen können PSM-DOK laut Betreiber nicht nutzen. Das Angebot wird von zehn anderen Ländern getragen.
Was gilt ab 2027 in Bayern?
Dasselbe wie überall in Deutschland: Ab 1. Januar 2027 muss jede Pflanzenschutz-Anwendung elektronisch und maschinenlesbar vorliegen, spätestens 30 Tage nach der Anwendung. Seit 2026 gehören Zulassungsnummer, EPPO-Code der Kultur und die Fläche in jede Aufzeichnung.
Welche kostenlosen Wege gibt es stattdessen?
DiPAgE vom Julius Kühn-Institut geht bundesweit, speichert die Daten aber nur auf dem Gerät, auf dem du erfasst. Hektor geht ebenfalls bundesweit, braucht ein Konto und hält die Daten auf allen Geräten gleich. Eine Excel-Tabelle stellt der Pflanzenschutzdienst auf Anfrage bereit, ob sie ab 2027 reicht, ist noch offen.

Quelle zu PSM-DOK: PS Info, DLR Rheinland-Pfalz. Stand Oktober 2026.