Reife Weizenähren im Feld, Nahaufnahme

Recht · Pflanzenschutz

EPPO-Codes im Pflanzenschutz — einfach erklärt

Kleine Kürzel, große Wirkung: Mit der neuen Pflanzenschutz-Dokumentation gehören EPPO-Codes in jede Aufzeichnung. Was dahintersteckt und wie du den richtigen Code findest.

Stand: Juni 2026

EPPO-Codes (früher auch „Bayer-Codes") sind standardisierte Kürzel der European and Mediterranean Plant Protection Organization. Jede Pflanzenart und jeder Schadorganismus bekommt einen eindeutigen, meist fünf- bis sechsstelligen Code — sprachunabhängig und weltweit eindeutig.

Warum sie jetzt wichtig werden

Die erweiterten Aufzeichnungspflichten für Pflanzenschutzmittel verlangen, dass die behandelte Kultur und der Zielorganismus per EPPO-Code festgehalten werden. Damit werden die Aufzeichnungen maschinenlesbar und automatisch auswertbar — die Grundlage der ab 2027 verpflichtenden elektronischen Dokumentation.

Ein paar Beispiele

  • TRZAW — Winterweizen
  • HORVW — Wintergerste
  • BEAVA — Zuckerrübe
  • ZEAMX — Mais
  • BRSNN — Winterraps

Wo du den richtigen Code findest

Die vollständige Liste steht frei in der EPPO Global Database (gd.eppo.int). Im Alltag musst du nichts nachschlagen: Eine digitale Schlagkartei kennt die Codes und schlägt zur gewählten Kultur oder zum Schadorganismus automatisch den passenden vor — du erfasst wie gewohnt im Klartext.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Fachberatung.