Rechner · DüV § 6kostenlos · ohne Konto
170 kg N — wie viel Gülle pro Hektar?
Wie viel Wirtschaftsdünger entspricht der Obergrenze von 170 kg Stickstoff je Hektar und Jahr? Stickstoffgehalt eingeben — der Rechner zeigt die zulässige Menge je Hektar.
Deine Angaben
kg N / m³
Maßgeblich ist deine Analyse oder der Lieferschein. Orientierung: Rindergülle ~3–4, Schweinegülle ~5–7 kg N/m³; Rindermist ~5–6, Hühnertrockenkot ~25–30 kg N/t.
ha
Häufige Fragen
- Was ist die 170-kg-N-Grenze?
- Nach § 6 Abs. 4 der Düngeverordnung dürfen im Durchschnitt der landwirtschaftlich genutzten Fläche eines Betriebs je Jahr höchstens 170 kg Gesamt-Stickstoff je Hektar aus organischen und organisch-mineralischen Düngern tierischer Herkunft (einschließlich Weidehaltung) ausgebracht werden.
- Gilt die 170-kg-Grenze pro Schlag oder für den ganzen Betrieb?
- Sie ist eine betriebliche Obergrenze im Durchschnitt der gedüngten Fläche pro Jahr — nicht je einzelnem Schlag. Innerhalb dieses Durchschnitts darfst du die Mengen zwischen den Flächen verteilen. Dieser Rechner zeigt die Menge je Hektar als Orientierung.
- Zählt Gärrest aus der Biogasanlage mit?
- Stickstoff aus Gärresten zählt zur 170-kg-Grenze, soweit er aus Stoffen tierischer Herkunft (z. B. Gülle, Mist) stammt. Rein pflanzliche Anteile werden anders behandelt — im Zweifel die Zusammensetzung der Anlage heranziehen.
- Woher bekomme ich den Stickstoffgehalt meiner Gülle?
- Am genauesten aus einer Untersuchung des Wirtschaftsdüngers; sonst aus dem Lieferschein oder aus den Richtwert-Tabellen der Landwirtschaftskammer bzw. des Landesamts. Die Gehalte schwanken stark je nach Tierart, Fütterung und Trockensubstanz.
Orientierungsrechner ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Düngeverordnung in der geltenden Fassung sowie die Vorgaben am Schlag (Belegenheitsprinzip).